Leicht zu verwechseln (37) Lamas

Lama am Titicaca-See:

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Lama auf der Isla del Sol:

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Lama mit Curry:

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Willkomen

Es war schon eine nette Geste, dass mich in meiner temporären Wohnung in La Paz ein Fußabstreifer auf Deutsch empfing.

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Aber die Schreibweise zeigte mir, dass – wahrscheinlich in einer Fabrik in China – selbst Fußabstreifer schlecht gefälscht werden.

AKTUALISIERUNG: Friedrich Hartmann hat mich darauf hingewisen, dass „Willkomen“ die richtige Schreibweise auf Plattdeutsch ist. Da es in Bolivien eine große Gemeinde von Mennoniten gibt, die Plattdeutsch sprechen, liegt das als Erklärung nahe.

Bitte verzeiht also den bolivianischen Austauschstudenten oder Touristen, wenn sie ein etwas altertümliches Deutsch sprechen. Sie haben es so von ihren deutschstämmigen Nachbarn gelernt. Wenn ich diese Sprache in Bolivien höre, bemerke ich zwar eine gewisse Verwandtschaft zu dem Deutsch, das ich spreche, aber ich verstehe kaum etwas. Es ist in etwa so, wie Niederländisch oder Afrikaans zu hören. Man merkt, dass man mehr verstehen sollte, aber zumindest in der gesprochenen Sprache klappt es nicht.

Hier ein Beispiel für Plattdeutsch:

Am Bahnhof in San José de Chiquitos traf ich mal eine Mennonitenfamilie, und unser Deutsch war so unterschiedlich, dass wir uns auf Spanisch unterhalten mussten. Die umstehenden Bolivianer fanden das extrem belustigend, dass zwei Deutsche miteinander auf Spanisch radebrechen.

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Video-Blog: Musik in den bolivianischen Bergen

Wenn man im Valle de la Luna etwas außerhalb von La Paz spazierengeht, stößt man nicht nur auf außergewöhnliche Gesteinsformationen, sondern auch auf Flötisten, die wagemutig und hoffentlich schwindelfrei auf einem dieser Felsen spielen.

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Video-Blog: Cowboy-Idylle

Meine Arme waren schlapp vom Rudern, und meine Pferde hatten die einsame Bucht mit dem saftigen Gras erspäht. Also legte ich an der Isla del Sol an, um eine Pause einzulegen.

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Da die Bucht von steilen und kargen Hängen umgrenzt war, konnte ich die Pferde frei grasen lassen. Wenn Ihr Adleraugen wie meine habt, erspäht Ihr sie rechts neben dem Boot.

Das sind die Orte und Momente, in denen nur eine Zigarre das Glück noch steigern kann. Leider hatte ich weder in La Paz, noch in Copacabana, noch auf der Isla del Sol auch nur eine einzige Zigarre auftreiben können. Auf der Insel hatte ich deshalb zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder eine Schachtel Zigaretten gekauft.

So ein Glück, dass der Bildausschnitt keinen Blick auf mein anschließendes Bad im See zulässt. Und Zigaretten sind übrigens kein vollwertiger Ersatz für Zigarren. Wenn mich also mal jemand aus Europa besucht, so bitte ich um italienische Toscano-Zigarren als Mitbringsel.

(In English.)

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Abendessen am Titicacasee

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Es gab zwar – wie immer aus Sparsamkeitsgründen – nur Quinoasuppe und das bolivianische Nationalgetränk Coca Cola, aber die Aussicht war erbaulich genug. Gerade war ich zurückgekommen von einer Erkundung der gegenüberliegenden, unbewohnten Kakayo-Queña-Halbinsel. Und dann kam noch ein Kolibri vorbei, der im typischen Schwirrflug den Nektar aus den Blüten der nahen Blumen saugte und sich durch mich nicht stören ließ.

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Lesen am See

Eine Sache, die auf der Isla del Sol im Titicacasee fehlt, ist eine Bibliothek oder eine Buchhandlung. Denn es ist der perfekte Ort zum Lesen. In weiser Vorahnung gehe ich nie ohne einige Schmöker im Rucksack auf Reisen.

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Wo sonst kann man sich neben einem Inkapalast (Pillkukayna) mit einem Blick auf einen dunkelblauen See, eine grüne Insel (Isla de la Luna) und schneebedeckte Berge ins weiche Gras flacken?

Dieser Anblick bot sich mir:

Pillkukayna Isla de  la Luna.JPGIsla de la Luna Kordilleren.JPG

Ab dem folgenden Tag waren die Wolken verschwunden, und ich genoss einen noch besseren Blick auf die Kordilleren jenseits des Ufer des Titicacasees.

(In English.)

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Die Damen in Bolivien erklimmen weitere Gipfel

Ihr erinnert Euch an die Bolivianerinnen, die den Huayna Potosi bestiegen?

Nun, diese Damen waren nicht zufrieden mit einem Sechstausender. Sie wollen jetzt acht Berge in Bolivien besteigen, deren Gipfel jeweils über 6.000 Meter liegen.

In dieser Woche bezwangen sie den Illimani (6.439 m).

Ich bin jetzt bereits seit mehr als einer Woche in La Paz und sehe den alles überragenden Illimani jeden Tag. Immer wieder ein grandioser Anblick.

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Aber das Wetter war ziemlich übel in dieser Zeit, mit Regen, Stürmen und einer bitteren Kaltfront. Es war so kalt, dass selbst ich meine Trekkingpläne verschoben habe, und dabei wollte ich nicht einmal bis zum Gipfel.

Respekt für die älteren Damen (sie sind zwischen 42 und 50 Jahre alt), die keine derartigen Bedenken hatten. Wenn man mal über den Wolken ist, stört der Regen aber auch nicht mehr.

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(To the English version.)

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